Belmont rennt

Belmont rennt

Session 71
#dungeon

Summary

Volrak erwacht im Sanitätszelt und findet seinen fehlenden Zeh wieder. Belmont entdeckt den Goldschild seines Vaters in Lucius' Krypta, während Taldrin Belmont enthüllt, dass sein Großvater dunkle Geheimnisse hatte und die Crimson-Geschwister ein Interesse an Roderick Belmonts Tod haben. Im Grabraum schlägt Belmont den Sarkophag auf, nur um eine Treppe in die Dunkelheit darunter zu entdecken.

  • Volrak wacht im Sanitätszelt auf und muss erstmal seinen Rücken in Ordnung bringen. Mit vorsichtigem Schritt läuft er nach draußen und sieht die Gruppe verteilt. Auf dem Weg zu Sinatah spricht er kurz mit Boldan.
  • Sinatah erklärt Volrak, was mit der Sphäre passiert ist, die ihn durch die Luft geschleudert hatte. Sie läuft mit ihm Richtung Alvar, der sich aber unsichtbar macht.
  • Sinatah fällt Blut in Volraks Schuh auf, der große Zeh fehlt.
  • Alvar bekommt zwei Phiolen und schleicht sich dann auf die andere Seite, bevor er sich zu erkennen gibt. Er kann Volrak aber leider nicht helfen. Glücklicherweise können Volrak und Sinatah den Zeh aber auf dem Schlachtfeld finden.
  • Derweil spricht Belmont mit Mando. Sie sprechen über Lucius Belmont und die Familiengeschichte. Er hatte wohl einige Laster, doch Mando hält sich zu Details bedeckt.
  • In der Krypta von Lucius wurde der Goldschild gefunden. Bei seinem Anblick durchfahren Belmont einige Vielzahl an Emotionen.
  • Bei näherer Prüfung merkt Belmont, dass der Schild auf jemand anderes attuned ist. Sie verabreden sich zu gemeinsamem Marsch zur Krypta.
  • Belmont nimmt den Schild in Tüchern mit sich. Als er Sinatah sieht, erkennt er etwas mehr Licht in ihr.
  • Marigold hat derweil Volraks Zeh wieder angebracht.
  • Stolz hat Moronur seine neuen Waffen mit Pimfin diskutiert und ausprobiert. Nach kurzem Zweifel war Pimfin vollkommen überzeugt, dass eine Metallfaust noch besser ist als nur eine Faust.
  • Beim Sparring mit Boldan bekommt Belmont einen Schlag in den Bauch, was ihn einige Meter durch die Luft wirft. Er sieht Potenzial in ihm, doch als Kämpfer muss er etwas flinker auf den Beinen sein.
  • Volrak hat bei der Gruppe das Gefühl, dass sie länger als ein paar Tage durchhalten könnten, nicht so wie die vielen gefallenen Gruppen, die er in den letzten Tagen kennengelernt hatte.
  • Belmont ruft uns zu sich und setzt an. Eine neue Spur zu seinem Vater Roderick habe sich aufgetan. Sein Schild wurde in der Krypta von Lucius Belmont gefunden. Mando bat darum, dass wir ihn in die Krypta begleiten. Es scheint komisch, dass nur der Schild gefunden wurde, und dass er sich fremd anfühlt.
  • Die Krypta liegt etwa eine Stunde mit der Kutsche entfernt im Süden von Anvil. In der Nähe ist eine Bucht, in der Schiffe oft anliefern. Ein Kreuz thront dort über den Bäumen und zeigt den Standort an.
  • Belmont wird von neuer Hoffnung durchströmt, nach den vielen Aufträgen hat er nun endlich ein persönliches Ziel im Blick.
  • Tief in der Krypta der Familie Belmont wartet etwas darauf, entdeckt zu werden.
  • Varix sitzt wartend auf der Kutsche. Belmont wird bewusst, dass er uns wohl ebenfalls begleiten wird.
  • Mando läuft auf uns zu und schaut zu Boldan. Ohne Worte scheint klar zu sein, dass Boldan nun verantwortlich für das Lager und den Kampf ist.
  • Mando fragt uns, ob wir Volrak ebenfalls mit uns nehmen wollen. Belmont läuft zu ihm, baut seinen Körper vor ihm auf und reicht ihm die Hand zum Kriegergruß. Sie stellen sich vor. Belmont bietet ihm an, seine Kampfkraft unserer hinzuzufügen. Volrak kommt liebend gerne mit und stellt sich den anderen vor. Er sei nur zum Töten zu gebrauchen.
  • Mando setzt sich seinen Helm auf - ein seltener Anblick, da er nicht oft das Camp verlässt.
  • Varix prüft seinen Bogen auf Spannung. Er trägt mittlerweile einen dunklen langen Umhang.
  • Wir steigen ebenfalls auf die Kutsche und setzen uns dann in Bewegung. Das Lager verschwindet langsam hinter uns.
  • Je näher wir der Krypta kommen, desto nervöser wirkt Belmont.
  • Volrak entdeckt ein Kreuz im Wald, das oben herausragt. Alvar sieht ein Wappen am Kreuzungspunkt der Holzlatten. Ein klares Kennzeichen einer Ruhestätte einer Familie.
  • Moronur fragt Varix, ob er von Mike Shaw gehört habe. Varix hält sich bedeckt, erzählt jedoch, dass er gestorben sei, und dass es besser so sei.
  • Vor einer Kapelle bleiben wir stehen und steigen aus. Alvar spürt eine Energie von ihr ausgehen und schaut näher darauf. Das Familienwappen erkennt er ebenso.
  • Auch Belmont spürt, dass hier etwas anders ist, als es sein sollte. Sein Gefühl zieht ihn in die Kapelle.
  • Volrak ruft nach Alvar, damit wir weitergehen können. Alvar hat kurz irgendwas an der Kutsche gespürt, doch das Gefühl ist wieder verschwunden.
  • Mando läuft an Belmonts Seite und fragt, was er gespürt hat. Belmont berichtet vom Licht, das tiefer in die Krypta zieht. Eine Treppe bringt uns tiefer hinein.
  • Die Energie endet in einer Ecke, in der Mando den Schild gefunden hatte. Belmont erkennt keine weiteren Hinweise auf die Energie. In einer Ritze zwischen zwei Steinplatten findet er einen prunkvoll verzierten Schlüssel.
  • Moronur entdeckt einen Raum voller Waffen und greift sich eine Axt. Für ihn ist die Aufbewahrung von Waffen in einer Krypta eine Verschwendung.
  • Belmont entdeckt den Alchemistenraum, in dem Salben und Öle angerührt werden.
  • Alvar schaut sich die Fundstelle nochmals an, die Bodenplatte scheint wacklig zu sein, und unter ihr funkelt etwas metallisches. Gemeinsam mit Volrak hebt er die Platte an, wobei Volrak den Großteil der Arbeit erbringt. Der Mechanismus unter der Platte wirkt wie eine Druckplatte, die irgendetwas auslöst. Ein Zahnrad setzt sich in Bewegung.
  • Sinatah läuft zu Belmont und fragt Mando nochmals, wo die Grabkammer ist. Sie sei im gegenüberliegenden Gang, nicht hier. Belmont und Sinatah wollen sich später noch austauschen.
  • Volrak öffnet eine Kammer und sieht zwei Kisten. Doch eine wirkt anders, sie hat ein Schlüsselloch und ist feiner verarbeitet.
  • Moronur entdeckt eine Bibliothek mit den Chroniken der Familie Belmont. Er verliert sich in der Suche nach Informationen.
  • Belmont findet einen Raum mit einem Kamin, in dem ein Feuer lodert. Eine Kiste steht verlockend in der Ecke. Neben einer großen Menge Goldstücke findet er auch einen Siegelring mit zwei Kreisen ineinander gelegt. Wachsreste hängen daran. Zwei Phiolen mit schwarzer Flüssigkeit findet er, neben einem Brieföffner.
  • Auf einem Tisch sieht er Spuren davon, wie ein Brief versiegelt wurde. Es scheint in Eile passiert zu sein, und noch nicht zu lange her.
  • Alvar öffnet einen Raum mit einem großen Schrank. Auf einem Tisch steht eine Waage, die sich zu bewegen scheint.
  • Sinatah schaut derweil auf das Feuer bei Belmont. Es wurde magisch entfacht.
  • Volrak versucht die gegenüberliegende Tür zu öffnen, doch eine magische Barriere lässt seine Waffe abprallen, die sich in seine Schulter bohrt. Verletzt rennt er zu Alvar, um ihm zu berichten.
  • Moronur entdeckt einen Folianten, der exakt so aussieht, wie der Foliant, den Tirael Crimson in der Nacht in seiner Bibliothek in der Hand hatte. Er findet auch dieselben Nummern mit den Namen von Roval und Cyril darin. Er rennt Richtung Belmont, doch dieser hört Volraks Schlag und rennt ebenso los, damit von Moronur weg.
  • In der Waage sieht Alvar Rückstände von einem verbrannten Pulver.
  • Moronur holt Belmont ein und zeigt ihm das Buch. Belmont versteht nicht, wie das hier sein kann. Er versucht, sich irgendwie zu erklären warum das Buch hier sein sollte.
  • Gemeinsam laufen sie weiter Richtung Volrak. Dieser steht mit Alvar vor der magisch verschlossenen Tür. Alvar entfernt einen Fluch von der Tür, doch im gleichen Moment verändert sich die Form der Tür. Sie sieht nun deutlich anders aus als die anderen Türen in der Krypta, sie besteht aus einem gänzlich anderen Material und wirkt massiv steinern. Drei Knöpfe mit unterschiedlichen Symbolen ragen heraus.
  • Alvar öffnet die unverschlossene Truhe, doch darin sieht er nichts, sie scheint leer zu sein.
  • Volrak hebelt die verschlossene Kiste mit seiner Gleve auf und nimmt den Inhalt an sich.
  • Alvar greift in die leere Truhe und hat plötzlich etwas in der Hand. Es fühlt sich nach Glas an, in eckiger Form. Ohne es zu sehen, kann er aber nicht weiter erkennen, was es ist.
  • Magisches Licht läuft durch seine Hand in den Gegenstand. Das Licht bricht sich darin und wird farbig an die Wand reflektiert. Die lilanen und blauen Farben werden aber nicht ausgegeben.
  • Sinatah erinnert sich bei den Knöpfen der Tür an einen Folianten von Barum, den sie vor einiger Zeit schon mal gesehen hat. Als sie die Tür berührt, stehen die Knöpfe heraus und ihr entgegen. Sie erkennt, dass die Schattenklingen hier etwas hinterlassen haben.
  • Mit vereinter Intelligenz lösen wir das Rätsel an der Tür und öffnen das Schloss.
  • Wir stehen vor dem Sarkophag von Lucius Belmont. Auf einem Altar ist ein handgeschriebenes Buch aufgeschlagen. Als Sinatah versucht, das Buch zu lesen, erscheinen die Seiten vor ihr komplett in schwarz. Nur die Seitenzahlen kann sie erkennen. Seite 324 ist aufgeschlagen.
  • Belmont ruft nach Mando und Varix, doch sie antworten nicht. Moronur läuft zurück zum Eingang, findet dort aber niemanden. Auch die Treppe nach oben ist verschwunden. Verärgert wirft Moronur einen Stuhl gegen die Wand, der zerbricht. Volrak kommt zu ihm und bringt die Info zurück zu den anderen.
  • Belmont untersucht den Sarg, dessen Schloss eine Aussparung für einen Gegenstand zeigt. Alvar überlegt, ob sein gefundener Gegenstand passen könnte und bringt Belmont zur Kiste. Belmont nimmt den gläsernen Gegenstand an sich. Gemeinsam gehen die beiden zum verschlossenen Schrank. Mit seinem Schlüssel kann Belmont ihn öffnen.
  • Im Schrank sieht er Stoffe, Roben und Schneiderbedarf. Auf der anderen Seite sieht er Alchemiebedarf. Doch in der Ecke ist noch ein Holzstab, der auf den ersten Blick unscheinbar erscheint. Er scheint aber perfekt auf den Glasgegenstand zu passen. Der Gegenstand wird sichtbar und sowohl er als auch der Stab erscheinen nun in Obsidianschwarz.
  • Im selben Moment materialisiert Taldrin neben Belmont und scheint verwundert zu sein. Er möchte den Gegenstand haben, doch Belmont kommt es zu suspekt vor. Mit seiner Kraft blickt er ihm tief in die Augen und schaut in Taldrins Kopf.
  • Er ist uns unsichtbar in die Kutsche gefolgt, doch seine Intention scheint uns wohlgesonnen zu sein. Er hat Mando und Varix nicht getraut, weil sie sich im Lager anders als sonst verhalten hatten. Er hatte nicht damit gerechnet, ein Artefakt der Schattenklingen in der Krypta von Lucius Belmont zu finden.
  • Belmont erkennt in Taldrins Gesicht die Crimsons wieder. Es sind drei Geschwister, nicht zwei.
  • Bei der Überlegung, wo Mando und Varix sind, korrigiert uns Taldrin. Es waren seine Geschwister, nicht die echten Personen. Taldrin hat sich schon lange von seiner Familie gelöst, sein Vater war böse. Genau wie Belmonts Großvater. Die Crimsons haben wohl ein Interesse daran, Roderick Belmont tot zu sehen.
  • Lucius Belmont hatte wohl viele große Probleme. Um ein paar davon verschwinden zu lassen, hat er seine Familie verraten.
  • Lucius ist tot, doch die Umstände seines Todes hat Belmont nie erfahren. Nur der Vater der Crimsons würde mehr darüber wissen.
  • Belmont läuft mit Rauschen im Kopf und rot leuchtenden Augen in den Grabraum, er schaut auf das Gesicht des Sarkophags. Mit seinem Schwert und kanalisiertem Hass schlägt er auf das Gesicht ein, das unter der Kraft zerbricht. Doch im Grab liegt kein Leichnam. Stattdessen sehen wir eine Treppe, die weiter nach unten führt.
  • Taldrin schaut auch noch auf das Buch der Schattenklingen. Er berührt es mit dem Stab und schließt es. Sinatah steckt es ein.
  • Volrak bedient sich in der Waffenkammer, nachdem Belmont sein Okay gegeben hat. Die Krypta ist entweiht, er hat kein Interesse mehr an der Integrität. Auch Belmont tauscht seinen Schild gegen den Goldschild seines Vaters.
  • Sinatah fragt Taldrin, ob er Warlocks kennt, die aus ihrem Pakt entkommen sind. Er spricht nur von denen, die beim Versuch gestorben sind.
  • Die Stufen führen weit nach unten, in vollständige Dunkelheit. Mit magischen Lichtern und dem Licht aus dem Prisma wird der Weg in ein schwaches Licht getaucht.