Letzter Halt vor Anvil

Letzter Halt vor Anvil

Session 87
  • Belmonts Zone der Wahrheit wabert noch über ihm. Die Befragung der Runde lässt ihn nicht ruhen. Er ist froh, keine offensichtlichen Verräter im Zelt des Kommandanten gefunden zu haben. Die untote Präsenz außerhalb des Zeltes sitzt aber ganz vorne in seinen Gedanken.
  • Volrak sieht Jahave und Mando weiterhin diskutieren, um die Details der Offensive abzustecken. Mando scheint sich in Taktik zu verlieren, während Jahave so schnell wie möglich starten möchte. Volrak ist ebenfalls überzeugt davon, dass es los gehen muss, um keine Zeit an weitere Überraschungen zu verlieren. Er spricht in die Runde, dass die Nacht mehr Möglichkeiten bietet, die wahre Anzahl der Truppen vor dem Feind zu verschleiern. Jahave nickt zustimmend. Mando nimmt den Vorteil ebenfalls wahr.
  • Alvar ist voll auf Belmont fokussiert und versucht seine Gedanken nachzuvollziehen. Die Verschleierung von Tulanir vor anderen hat ihn nicht überrascht. Er vermutet, dass Elanduils Schutzzauber als Druide des Hains eine Rolle spielen könnte.
  • Sinatah, Moronur und Runara sprechen über die Projektion der Splitter. Moronurs Unsicherheit ob der Menge an mächtigen Artefakten in seiner Tasche ist sichtbar. Er schwitzt und ist unruhig. Runara bietet an, die Splitter aufzubewahren, weil die Gefahr hoch sei, sie zurück in die Stadt zu bringen. Belmont fragt Runara nach ihrer Gesinnung. Eine leichte Enttäuschung blitzt in ihr auf - der Paladin hat sich in all den Kämpfen verändert. Sie bestärkt, dass sie auf unserer Seite ist. Alles andere würde das sichere Ende für uns bedeuten. Belmont erscheint erleichtert.
  • Die Suche nach dem Verräter bleibt eine elementare Aufgabe, die vor der Offensive steht.
  • Runara stellt sich neben Volrak und fragt nach Einigung. Es scheint so, dass es heute Nacht stattfinden wird.
  • Belmont schaut zu Boldan, der mit Roderick spricht. Die zwei Meister in seinem Leben an einem Ort. Er bittet Boldan, Phineas unter seine Fittiche zu nehmen. Der Junge ist gut, aber braucht eine Richtung.
  • Gemeinsam verlassen wir das Zelt und machen uns auf die Suche. Belmonts magische Sinne halten Ausschau nach der untoten Präsenz. Ihm fällt die Vielfältigkeit der Wesen im Lager auf. Nur die Elfen fehlen. Es zieht ihn entlang des Pfades an der Schmiede vorbei. Alle zu befragen wird nicht schnell genug gehen.
  • Die Präsenz führt Sinatah und Belmont in Richtung einer kleineren Gruppe, in der auch Varix, Pimfin und Ahum stehen. Belmont begrüßt Varix, während der Rest von Ex Arena unauffällig die Gruppe umstellt. Varix wird klar, dass Belmont im Zelt die Aura gewirkt hat. Belmont hinterfragt, wie diese Unterwanderung unter Varix‘ Augen passieren konnte. Und sogar seine Form genutzt hat. Varix ist peinlich berührt - er sucht ebenfalls nach seinem Doppelgänger. Er verdächtigt einen der Söldner, aber konnte die Person noch nicht genau identifizieren.
  • Belmont erinnert sich an die langwierigen Lehrstunden mit Roderick, in denen er über die Arten von Untoten berichtet hat. Er erinnert sich, dass es neben “echten“ Untoten auch verfluchte Untote gibt.
  • Volrak schaut sich die Söldnergruppe genau auf, jedoch fällt ihm nichts Besonderes auf. Sie unterhalten sich untereinander, Pimfin zeigt Planungen auf einer Karte. Volrak tritt auf die Gruppe zu, Sinatah und Moronur laufen ebenfalls los. Sinatah versucht ihn aufzuhalten, auch Varix ist erschrocken - es ist zu früh für eine Konfrontation. Belmont sucht den Blick zu Moronur, welcher versucht, Volrak wieder rauszuziehen. Doch er bleibt an ihm hängen. Zu dritt stehen sie nun in der Gruppe.
  • Volrak konfrontiert die Gruppe, ein Verräter befinde sich unter ihnen und er möchte wissen, wer es ist. Er spürt jedes Quäntchen Angst in den Söldnern, aber auch Überraschung. Er blickt jedes Gesicht an. Als er zu Ahum blickt, steht ihm die Furcht ins Gesicht geschrieben. Volrak hat angeschlagen und zieht seine Gleve, während er Belmont ruft und Ahum beschuldigt.
  • Volrak und Moronur fragen ihn, was seine Rolle in dem Ganzen ist. Er versucht sich zu winden, doch Belmont greift seinen Kopf und spürt hinein. Der Zylinder fliegt von Ahums Kopf. Belmont spürt die untote Präsenz wie Übelkeit in ihm aufsteigen. Alvar kommt dazu und fragt, ob er mit Seelen handele. Volrak versucht mit seiner Waffe den Fuß von Ahum zu fixieren, dieser kann aber gerade noch ausweichen, als Moronur versucht den Arm des Orks zu bremsen.
  • Ahum erzählt in bruchstückhaften Sätzen von einer Schuld, die er hat. Zur Ernährung seiner Familie musste er sich etwas leihen. Er versucht, mit der Erwähnung seiner Familie Gnade zu erhalten. Die Kurzweyl GmbH in Person von Ringo Makahn war der Geldgeber. Doch mit all den Zinsen und Aufschub reichte es irgendwann trotzdem nicht mehr. Ahum vermutet, dass Ringo ihn mit einem Fluch belegt hat. Er hört Ringos Stimme in seinem Kopf und musste seinen Befehlen folgen.
  • Ringo soll einen Laden in Anvil betreiben, den einzig verbliebenen Handel dort. Sinatah versucht, via Ahums Kopf mit Ringo zu sprechen. Sie kündigt an, dass wir ihn gerne wiedersehen möchten. Nach der Nachricht starrt sie Ahum weiter an. Er bietet an, uns zu Ringo bringen zu können.
  • Ahum hat die Doppelgänger in Form von Schatten nur zur richtigen Zeit an den richtigen Ort platziert. Belmont wiederholt die Festnahme von Ahum. Volrak durchsucht seinen Rucksack und nimmt einige Gegenstände mit Einverständnis von Ahum an sich.
  • Als er vier Phiolen herausnimmt, sagt Ahum, dass es sich um Potions of Waterbreathing handelt. Doch Belmont und Sinatah trauen ihm nicht, sodass Sinatah versucht, den Trank auf magische Weise zu identifizieren. Die Unheiligkeit ist sofort erkenntlich. Das Waterbreathing ist nach Einnahme die einzige Art, wie ein Wesen dann noch atmen kann.
  • Ahums Familie lebt an der Küste nicht weit von Leilon entfernt. Er hofft, dass es ihnen gut geht, hat sie aber schon länger nicht mehr gesehen. Belmont versteht, dass Ahum gute Absichten hatte, kann ihn jedoch so nicht frei herumlaufen lassen.
  • Varix kündigt an, dass Ahum sterben wird, sobald diese Sache erledigt ist. Belmont drängt ihn zu einem ordentlichen Prozess, nicht zu roher Gewalt.
  • Volrak, Alvar und Belmont machen sich auf den Weg zur Schmiede, während Sinatah und Moronur bei Ahum bleiben. Auch Pimfin macht seine Enttäuschung kund.
  • Alvar hört aus der Ferne schon die Hammerschläge und sieht das orange flackernde Licht des Schmiedefeuers. Die Wärme strahlt weit.
  • Belmont sieht beim Betreten das Schwert im eingeschlagenen Tuch, das Volrak ebenfalls aufgefallen war.
  • Nemek begrüßt Belmont, er sei spät dran. Er ist nicht überrascht, dass es einen Verräter gegeben habe. Der Schmied überreicht Belmont das meisterlich gearbeitete Schwert und zeigt Volrak mit dem Finger in Richtung einer einfachen Holzkiste, in der sich seine neue Ausrüstung befinden soll.
  • Belmont erkennt die neuen magischen Fähigkeiten von Bloodeater. Es liegt perfekt in seiner Hand, rot-goldene Bänder folgen der Klinge, als er sie durch die Luft bewegt.
  • Nemek hat aus Amelias Kette Armschützer für Volrak gefertigt, die die Essenz des Drachens freisetzen kann. Ebenfalls ein Meisterwerk des Schmieds.
  • Während Pimfin und Varix sich austauschen, schicken sie die restlichen Söldner weg. Sie sollen sich bereit halten, der Hauptmann wird bald seine Pläne teilen. Sinatah steht neben Ahum und fragt, ob er etwas von Ringo gehört hat. Doch sein Kopf soll still gewesen sein. Er hofft immer noch auf Verständnis für ihn und seine Familie und bietet an, Sinatah seine Heimat zu zeigen, sobald das hier überstanden ist.
  • Als Belmont wieder dazu tritt, verspricht er, dass wir für Ahum bürgen werden, wenn er uns tatsächlich geholfen hat.
  • Der Mond steht mittlerweile hoch am Himmel. Die Zeit des Aufbruchs scheint gekommen zu sein. Sinatah bereitet sich geistig vor, während Belmont und Volrak gegenseitig ihre Rüstung mit der Politur behandeln.
  • Als wir das Kommandozelt betreten, steht Mando am Tisch und stellt den Schlachtplan vor. Er berichtet von einem merkwürdigen schwarzen Siegel am Nordtor. Die Ablenkung wird maximal eine Stunde durchhalten, in der Zeit müssen wir die Stadt infiltrieren und bestenfalls den Plan ausführen.
  • Belmont tritt zu Roderick und kündigt an, dass wir losziehen werden. Er wird nicht ruhen, bis Anvil frei ist und ist sich sicher, dass sie sich wieder sehen. Untypisch für die zwei Soldaten umarmt Belmont seinen Vater, der prompt erwidert.
  • Wir treten an den Gefangenenwagen, in dem Ahum zwischenzeitlich festgehalten wurde. Sinatah fragt ihn nach sicheren Wegen in die Stadt. Er kann uns zwar nicht durch das Tor bringen, aber hinter dem Tor liegt der direkte Weg zu Ringo. Wir müssen nur in die Stadt kommen.
  • Moronur gibt Volrak einen lilanen Splitter, den er damals aus den Resten des Dämons von Sinatah mitgenommen hatte. Vielleicht kann er bearbeitet werden, um den neuen Sockel seiner Armrüstung zu füllen. Volrak sprintet zu Runara und fragt, ob sie den Stein passend machen kann. Sie fragt, wo er dieses Stück dämonisches Material her hat, und ist nicht überrascht, als Volrak „von Moronur“ erwidert.
  • Magisch hält Runara den Stein in der Luft und bearbeitet ihn, um ihn genau passend zu machen.